Fröhliche Weihnachten !

Liebe Leser,
vielen Dank für die persönlichen Weihnachtsgrüße in den letzten Tagen. Ich wünsche auch Ihnen frohe Weihnachten !
Für Ihr Unternehmen bzw. Ihr Vorhaben wünsche ich Ihnen auch im folgenden Jahr viel Erfolg.

Sonderfonds gegen Kreditklemme

Um Liquiditätsengpässe zu verhindern, haben Banken und Sparkassen zusätzliche Massnahmen angekündigt. So soll wollen verschiedene Großbanken und Sparkassen einen Sonderfonds zur Finanzierung des Mittelstandes einrichten.

Über Finanzinstrumente sollen gesunde Betriebe Ersatz für fehlendes Eigenkapital erhalten. Weiterhin wird es einen von der Bunderegierung eingerichteten  Kreditmediator geben, der bei Finanzierungsproblemen vermitteln soll.

Was kommt nach einer erfolgreichen Gründung ?

Diese Frage hat ein intreressantes Seminar der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Berlin thematisiert. In der Antwort sehe ich meinen Beratungsansatz bestätigt:

  1. Einführen und Anwenden eines Controlling mit dem Schwerpunkt Liquiditätsplanung und -steuerung und einem angemessenen Reporting ggü. den Kapitalgebern.
  2. Strategische Weiterentwicklung: Identifizieren der aktuellen Schwächen/Stärken im Unternehmen und im Markt sowie der zukünftigen Chancen/Risiken im Betrieb und seinem Umfeld. Darauf bauen konkrete Massnahmen zur Anpassung der betrieblichen Ausrichtung auf.
  3. Solide Finanzierung des Unternehmens (Investitionen und Betriebsmittel) und Aufbau/Sicherung einer angemessenen Eigenkapitalquote.

Ab sofort Mikrokredite für Berlin bei der IBB bis 25.000 Euro: http://bit.ly/2IBFrO

Bessere Förderung für kleine und mittlere Betriebe in Berlin

Die Investitionsbank Berlin (IBB) wird in Zukunft auch bei kurzfristigen finanziellen Engpässen Kredite vergeben.
Voraussetzung ist jedoch, dass die Betriebe grundsätzlich gesund seien und nicht bereits im Jahr 2008 in Schwierigkeiten gekommen sind.
Quelle: http://www.rbb-online.de/nachrichten/wirtschaft/2009_11/senat_will_kleine.html

Informationen zur Arbeitslosenversicherung für Selbständige gibt es hier: http://bit.ly/21rNlh

Viel Erfolg der neuen #Tauschplattform #Viswapi auf http://bit.ly/2morif. Release am 1.10.2009 !

Serie: Einen erfolgreichen Businessplan erstellen – Teil 1 Grundlagen

Die Serie „einen erfolgreichen Businessplan erstellen“ bringt Ihnen wichtige Grundlagen und Tipps aus meiner Beratungspraxis zum Schreiben eines Businessplans näher.

Im ersten Teil erfahren Sie etwas über die Voraussetzungen und Grundlagen, um einen fundierten Businessplan zu erstellen.

Der Businessplan bzw. Geschäftsplan ist eine schriftliche Zusammenfassung Ihrer Geschäftsidee.

Ein Businessplan ist dabei nicht nur ein notwendiges Übel, um eine Finanzierung zu erhalten, sondern erfüllt auch für den Gründer wichtige Aufgaben. Das Schreiben eines Businessplans zwingt zur intensiven Auseinandersetzung mit wesentlichen Erfolgsfaktoren für ein Gründungsvorhaben (Marktsituation, reicht das Eigenkapital zur Finanzierung, u. ä.). So können im Vorfeld der Gründung Schwachstellen erkannt und abgebaut werden.

Ein Businessplan ist ein Handbuch zur Umsetzung Ihres Gründungsvorhabens und gleichzeitig eine ständige Kontrollinstanz. Nach der Gründung sollte ein Businessplan zumindest einmal im Jahr fortgeschrieben werden und dient damit nicht nur der Kontrolle sondern auch der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens.

Ein „erfolgreicher“ Geschäftsplan bezieht sich konkret auf Ihr Vorhaben, spiegelt die Ergebnisse Ihrer Entwicklungsarbeit und Recherchen wieder. Er dokumentiert, dass Ihre Gründung die Anforderungen an ein tragfähiges Gründungsvorhaben erfüllt (dazu in den nächsten Folgen mehr). Ein solcher Geschäftsplan beschreibt das Vorhaben anschaulich und begründet nachvollziehbar wichtige Eckpunkte des Gründungsprojekts.

In der Praxis hat sich folgender Aufbau (vgl. auch Vorlage für einen Businessplan) als zweckmäßig erwiesen:

  1. Persönliche und fachliche Voraussetzungen
  2. Unternehmen und Produkte
  3. Zielgruppen, Markt, Wettbewerb
  4. Marketing, Kundennutzen, Positionierung
  5. Abläufe und Organisationen
  6. Chancen, Risiken und Zukunftsperspektive
  7. Dokumentation Zahlenwerk (Kapitalbedarfs-, Finanzierungsplan, Ertragsvorausschau, Liquiditätsplan)
  8. Anlagen

In den nächsten Teilen dieser Serie wird es darum gehen, wie man einen  erfolgreichen Businessplan schreibt, welche Mindestvoraussetzungen ein tragfähiges Gründungsvorhaben erfüllen muss und was in den einzelnen Abschnitten besonders zu beachten ist.

Weitere Informationen Unterstützung bei der Erstellung eines Businessplans finden sie auf meiner Website www.reinhardstrempel.de.

Unternehmen: Programm gegen Kreditklemme

Laut FAZ vom 29. August 2009 plant die Bundesregierung ein Programm gegen eine mögliche Kreditklemme.Dieses Programm soll verhindern, dass gesunde Unternehmen keine Kredite mehr erhalten.

Dazu soll der KfW ein Globaldarlehen in Höhe von 10 Milliarden Euro bereitgestellt werden.

Die Hausbanken können dann Kredite ohne einzelfallbezogene Bonitätsprüfung herausgeben. Die KfW trägt dabei 90% des Ausfallrisikos. Die genannten Konditionen klingen zunächst einmal sehr interessant. Es fragt sich nur, ob wie schon früher, einschränkende weitere Vergabebindungen geben wird, die in der Praxis die Nutzung des Programms in enge Schranken verweisen. Drücken wir die Daumen, dass dem nicht so ist.

Siehe auch:

www.ard.de

www.spiegel.de

Tipps für ein erfolgreiches Bankgespräch – Teil 2

Lesen Sie hier meine Serie zum Thema Bankgespräch. Im 2. und letzten Teil geht es um die Themen Eigenkapital, Alternativen zum Bankkredit und dem Vorgehen bei einer Absage. Teil 1 der Serie beschäftigt sich mit den Themen Businessplan, Erwartungen der Banken an den Antragsteller, Atmospähre in einem Bankgespräch und dem Einfluß der Branche auf den Erfolg eines Kreditantrags.

Eigenkapital
Im Durchschnitt erwarten die Banken einen Eigenkapitalanteil an der Finanzierung in Höhe von circa 15 %. Diese Größe ist unabhängig davon, ob die Finanzierung über öffentlich geförderte Darlehen oder konventionelle Bankdarlehen dargestellt wird. Bei besonders risikoreichen Vorhaben und schwierigen Branchen kann dieser Anteil durchaus auch auf einen Satz von 30 % steigen. Aus meiner Beratungserfahrung zeigt sich, dass Unternehmen mit einem größeren Eigenkapitalanteil in Krisensituationen deutlich weniger Probleme haben, als Betriebe mit einer schwachen Eigenkapitaldecke.
Unternehmer und Existenzgründer, die ein Vorhaben mit Bankdarlehen finanzieren wollen, sollten sich bewusst sein, dass die Bank im Falle von Schwierigkeiten bei der Rückführung von Darlehen erwartet, dass der Unternehmer in diesem Fall zusätzliches privates Vermögen einsetzt.

Sicherheiten
Insbesondere von Existenzgründern wird immer wieder die Notwendigkeit von Sicherheiten und deren Einfluss auf die Kreditentscheidung unterschätzt. Vorhaben, die auf öffentliche Bürgschaften beziehungsweise Haftungsfreistellungen angewiesen sind, werden intensiver und zum Teil auch kritischer geprüft, als Vorhaben mit angemessenen Sicherheiten aus der Sphäre des Unternehmers. Zudem kommt, dass eine Finanzierung über Bürgschaften/Haftungsfreistellungen im Regelfall teurer wird.

Reaktion auf Absagen
Reagiert eine Bank mit einer Absage, sollte zunächst einmal geklärt werden, aus welchem Grunde diese Absage erfolgt ist. Ab und zu besteht die Möglichkeit nachzubessern beziehungsweise Schwachstellen zu beseitigen. In den meisten Fällen ist dies jedoch nicht möglich.
Besser ist es sich mit dem Vorhaben gleichzeitig an mehrere Bankinstitute zu wenden. Diese Strategie ermöglicht nicht nur einen Vergleich der Konditionen sondern zeigt auch, bei welchem Institut sich der Gründer/Unternehmer am besten aufgehoben fühlt.
Unternehmer mit einer funktionierenden Bankbeziehung sollten bei neuen Vorhaben durchaus den Aufbau einer Beziehung zu einer zweiten Bank erwägen. Für den Fall dass eine Bank zu einem späteren Zeitpunkt zu einer weiteren/intensiveren Zusammenarbeit nicht mehr bereit ist, kann auf die zweite Bankbeziehung zurückgegriffen werden.

Alternativen zum Bankkredit
Wenn ein Bankkredit nicht gewährt wird, besteht die Möglichkeit andere Formen der Finanzierung zu nutzen. Im einzelnen können das Darlehen von privater Seite, stille Beteiligungen, oder auch Mischformen aus Eigen- und Fremdkapital sein. Weiterhin kommt Beteiligungskapital von privaten oder öffentlichen Beteiligungsgesellschaften infrage. Meine Erfahrung zeigt, dass solche Beteiligungen überwiegend im Bereich mittelständische Unternehmen mit besonders herausragenden Konzepten oder im Bereich von IT-/Internet-Startups gewährt werden.
Allerdings sind die oben genannten Formen zumeist nur über einen erheblichen Aufwand zu bekommen und oft mit einer besonders hohen Verzinsung versehen.
Für Vorhaben im Investitionsbereich kommt grundsätzlich auch Leasing oder Mietkauf infrage. Auch hier sind die Konditionen im einzelnen sehr genau zu prüfen, um eine Tragfähigkeit des Vorhabens zu gewährleisten.

Lesen Sie den ersten Teil der Serie hier: Tipps für ein erfolgreiches Bankgespräch  -Teil 1

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